Kompetenzpass fördert die Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung
20.10.2009
Der an der TU Dresden neu entwickelte Kompetenzpass soll allen Weiterbildungseinrichtungen künftig zusätzliche Wege der Qualitätsentwicklung eröffnen. Die Ergebnisse des innovativen Projektes »Kompetenzpass für Weiterbildner – erwachsenpädagogische Kompetenzen bilanzieren, anerkennen und zertifizieren« werden am 23. Oktober im Rahmen der offiziellen Übergabe des Kompetenzpasses and das Sächsische Bildungsinstitut beim 6. Theorie-Praxistag in der TU Dresden präsentiert.
Das Sächsische Bildungsinstitut begleitete über 18 Monate das mit 113.000 Euro aus Landesmitteln geförderte Projekt, in dem neue Instrumente und Methoden zur Kompetenzerfassung der Weiterbildner von der TU Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften, Institut für Berufspädagogik unter Leitung von Prof. Dr. Gisela Wiesner entwickelt wurden. Damit ist es in dieser Form erstmalig möglich die Kompetenzen der Dozenten in ihrer Arbeitssituation einzuschätzen. Bei der Entwicklung der Instrumente wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis von Selbst- und Fremdeinschätzung Wert gelegt. Der Kompetenzpass kann somit auch ganz gezielt zur Personalentwicklung eingesetzt werden.
Mit der Förderung dieses innovativen Projekts leistet der Freistaat Sachsen einen weiteren Beitrag zur Sicherung und Erhöhung der Unterrichtsqualität in den Weiterbildungseinrichtungen, indem deren Eigenverantwortung gestärkt wird. Bisher gab es keine Möglichkeiten, die pädagogischen Kompetenzen der Weiterbildner angemessen und objektiv einzuschätzen. Zudem sind viele Dozenten ohne entsprechende pädagogische Ausbildung in Weiterbildungseinrichtungen tätig. Auch zu ihrer persönlichen Entwicklungsplanung soll das neue Instrument beitragen.



