Migration und Schule
Anteil sächsischer Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund
In sächsischen Schulen lernen derzeit ca. 14.000 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Sie kommen aus über 120 Ländern und bringen mit ihrer Zwei- und Mehrsprachigkeit eine wichtige Bildungsressource mit.
Sie sind zu ca. 80 % nicht in Sachsen oder der Bundesrepublik Deutschland geboren, sondern direkt aus ihrem Herkunftsland zugewandert. Der Anteil der Migranten an der Gesamtschülerschaft beträgt ca. 3 %, ist regional aber sehr verschieden.
Sächsische Rahmenbedingungen für gleiche Bildungschancen
Aufgabe der sächsischen Bildungspolitik ist es, für jeden einzelnen Schüler optimale Bildungsmöglichkeiten zu schaffen und alle Schulen zur Integration von Zuwanderern zu befähigen. Deshalb wurden im Freistaat Sachsen auf der Grundlage eines Integrationskonzeptes für alle Schularten Rahmenbedingungen für gleiche Bildungschancen geschaffen.
- Sachsen hat sich im Jahr 2004 erfolgreich an der Ausschreibung des Projektes »Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund« der Stiftung Mercator beteiligt.
- Zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen beteiligt sich der Freistaat Sachsen seit 01. Mai 2005 am Bund-Länder-Programm »Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - FörMig« mit dem Schwerpunkt »Durchgängige Sprachförderung« .
- Seit 2006 ist der Freistaat Sachsen Partner des START- Stipendienprogramms für begabte Zuwanderer, einer Bildungsinitiative, die 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen wurde.
Schullaufbahnberatung
Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Integration ist für alle Zuwanderer bis zum vollendeten 25. Lebensjahr die Schullaufbahnberatung.



