Medienentwicklungsplan
Der Medienentwicklungsplan (MEP) einer Schule ist ein Instrument der Schulentwicklung und Teil der Schulprogrammarbeit. Er dient der kurz- und mittelfristigen Planung pädagogischer, technischer, organisatorischer und haushälterischer Aspekte im Medienbereich.
Der Medienentwicklungsplan wird in Verantwortung der Schulleitung mit Unterstützung des pädagogischen IT-Koordinators (PITKo) unter Einbeziehung des Schulträgers erstellt und beinhaltet folgende drei Konzepte:
- das medienpädagogische Konzept: z. B. die Planung von Fortbildungen zum Medieneinsatz und zur Medienerziehung für die Lehrkräfte
- das organisatorische Konzept: z. B. die Erstellung von Benutzerkonzepten, die den Zugang zur Medientechnik und die möglichst unkomplizierte Einsetzbarkeit im Fachunterricht sicherstellen
- das technische Konzept: z. B. die Ermittlung der pädagogisch notwendigen Hard- und Software unter Beachtung der Lehrplananforderungen, der Fördermöglichkeiten und der Finanzierbarkeit (in Absprache mit dem Schulträger)
Zur Unterstützung der Schulen bei der Medienentwicklungsplanung dient ein Internetportal des Sächsischen Bildungsinstituts mit Hinweisen, vorbereiteten Arbeitsblättern und einem Verzeichnis weiterführender Informationen. Darüber hinaus umfasst das Unterstützungsangebot eine Datenbank, welche den Schulen die Erfassung und Nachbearbeitung ihres Medienentwicklungsplans ermöglicht. Aus dieser Datenbank heraus können ebenfalls Unterlagen für den Antrag auf Fördermittel nach der Richtlinie des SMK zur Förderung des nachhaltigen Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechnologien an Schulen und medienpädagogischen Zentren im Freistaat Sachsen (R-IuK-Schul-MPZ) - auch bekannt als Medios-II - generiert werden.
Die Medienentwicklungspläne müssen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um eine Anpassung an Anforderungen zu gewährleisten, die aus der technischen Entwicklung oder personellen Veränderungen erwachsen.
Für Rückfragen zu einzelnen Planungsschritten stehen die Medienpädagogischen Zentren, die Sächsische Bildungsagentur sowie das Sächsische Bildungsinstitut als Ansprechpartner zur Verfügung.


