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08.03.2007

Koalition einigt sich auf vier Gemeinschaftsschulen zum kommenden Schuljahr

In Dresden-Pieschen, Chemnitz, Zittau und Moritzburg/Boxdorf können zum neuen Schuljahr 2007/2008 Gemeinschaftsschulen eingerichtet werden. Darauf verständigten sich gestern Abend CDU und SPD. Zwar müssen alle Kandidaten noch bis zum Beginn des kommenden Schuljahres Hausaufgaben machen, aber die Schulversuche können dennoch starten. Die noch verbleibenden Anträge aus Oederan und Cunewalde können derzeit nicht genehmigt werden, da die Schulen noch unter Beobachtungsstatus stehen. Damit können die beantragten Gemeinschaftsschulen voraussichtlich zum darauffolgenden Schuljahr 2008/2009 an den Start gehen.

In Sachsen gibt es bereits Gemeinschaftsschulen in Geithain und Leipzig. Gemeinschaftsschulen können aus beliebigen regulären Schularten als Schulversuche für die Dauer von mindestens sechs Jahren gebildet werden. Damit werden ein längeres gemeinsames Lernen und schulformübergreifende Kooperationen ermöglicht. Der Verzicht auf die Trennung der Schüler nach den Bildungsgängen Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist nur möglich, wenn ein pädagogisches Konzept vorliegt und die individuelle Förderung der Schüler auf verschie-denen Anspruchniveaus sichergestellt ist. Gemeinschaftsschulen müssen mindestens zweizügig sein. Auch die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz insbesondere zu Bildungszielen und nationalen Bildungsstandards sind für die Schulversuche verbindlich. Die Schulen müssen nachweisen, dass die Schüler die sächsischen Bildungsziele erreichen können.

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