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Schule und Ausbildung

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Kontakte zur Wirtschaft

Gemeinsam Chancen nutzen

Bild: Bodo Finger

Bodo Finger

Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. und Geschäftsführender Gesellschafter der Chemnitzer Zahnradfabrik GmbH & Co. KG

Die sächsische Wirtschaft wächst bundesweit am stärksten. Eine leistungsfähige, hoch innovative Industrie und wettbewerbsfähige Dienstleister haben in den letzen Jahren dafür gesorgt, dass viele attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze in ganz Sachsen entstanden sind. Vor allem die technischen Berufe der Industriezweige Fahrzeugbau, Maschinenbau und Mikroelektronik, aber auch der Ernährungsindustrie oder der Chemischen Industrie sind gefragt. Wer sich für eine Berufsausbildung in einer dieser Wachstumsbranchen entscheidet, hat beste Aussichten auf einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz bei guter Bezahlung.

Durch die demografische Entwicklung steigt der Bedarf der Unternehmen nach Fachpersonal weiter an. Vor allem die Mittelschulen sind für die sächsische Wirtschaft eine wichtige Quelle, wenn es darum geht, die Praktiker von morgen zu finden. Mit einer vielseitigen und stark praxisorientierten Ausbildung schafft die Mittelschule das notwendige Rüstzeug für einen guten Berufsstart. Besonders der frühzeitige Kontakt zwischen Schülern und Unternehmen der Region bereitet den Boden für die richtige Berufsentscheidung der jungen Menschen und sichert das Wachstumstempo der Firmen, die sich dann um Nachwuchs nicht sorgen müssen. An den sächsischen Mittelschulen wächst eine Praxiselite heran, die hilft, Sachsen wieder zu dem zu machen, was es einst war: ein weltweit führender Wirtschaftsstandort. Nutzen wir gemeinsam diese Chance.

Enge Kontakte zur Wirtschaft

Mittelschüler haben zahlreiche Möglichkeiten, schon während der Schulzeit intensiv in die Praxis des Berufsalltags zu schnuppern. Die meisten Mittelschulen pflegen enge Kontakte zu örtlichen Unternehmen oder beteiligen sich an sachsenweiten Aktionen wie der Woche der offenen Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, ihre Fähigkeiten selbst zu erproben und den Arbeitsalltag kennen zu lernen. Und beim Blick hinter die Kulissen kommen sie mit Fachkräften, Personalchefs oder den Auszubildenden ins Gespräch.

Gute Chancen in der Heimat

Absolventen der Mittelschule haben beste Chancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Mit ihrer praxisorientierten Ausrichtung sind die Mittelschulen die Nachwuchsschmiede für Fachkräfte, die Sachsens Wirtschaft schon heute dringend braucht. Bereits 2012 werden in Sachsen mehr als 19000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können. Das heißt, Absolventen der Mittelschule werden in Zukunft ihren Wunschberuf in Sachsen wählen können.

Marginalspalte

Bild: Die Praxiselite

Woche der offenen Unternehmen

Bild: Woche der offenen Unternehmen Sachsen

Vom 9. bis 14. März 2009 öffnen Unternehmen und Institutionen in ganz Sachsen ihre Türen und bieten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Erfolgreich in der sächsischen Wirtschaft

Bild: Dr. Jörg Brückner

»Junge Leute, die anpacken können und praktisch denken, sind für unsere Firma entscheidend. Deshalb haben wir in den Mittelschulen einen wichtigen Partner, wenn es darum geht, zukünftige Fachkräfte zu finden und auszubilden.«

Dr. Jörg Brückner, Sprecher der Geschäftsführung, KWD Kupplungswerk Dresden GmbH, 100 Mitarbeiter

Chancen in der Heimat

Bild: Vereinigung der sächsischen Wirtschaft

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport