Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft
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Ziele und Aufgaben
Schülerinnen und Schüler benötigen kontinuierliche Begleitung, klare Orientierung und praxisnahe Angebote, um möglichst zielsicher ihren Weg aus der Schule in die berufliche Tätigkeit zu finden.
Die Bereitstellung, Abstimmung und Bündelung unterstützender Maßnahmen auf regionaler und auf landesweiter Ebene erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Partner und Akteure.
Durch die Einbeziehung von Kommunen, Arbeitgebern und insbesondere der Agentur für Arbeit sollen Informationen zur Berufswahl, über die Berufe und ihre Anforderungen und Aussichten, über Wege und Förderung der beruflichen Bildung sowie über beruflich bedeutsame Entwicklungen in den Betrieben, Verwaltungen und auf dem Arbeitsmarkt umfassend vermittelt werden.
Bei obligatorischen und freiwilligen Betriebspraktika entwickeln die Schüler Verständnis für betriebliche Abläufe. Sie vertiefen dabei ihre praxisbezogene ökonomische Grundbildung aus dem Schulfach Wirtschaft, Technik, Haushalt/Soziales (WTH) und sammeln soziale Erfahrungen.Gemeinsame Vereinbarung
Die Sächsische Staatsregierung und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Sachsen haben am 30.04.2009 eine gemeinsame Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung abgeschlossen.
Auf deren Grundlage erfolgt eine enge Verzahnung von Konzepten der Berufs- und Studienorientierung der Schulen mit denen der zuständigen Agenturen für Arbeit.
In Umsetzung der Vereinbarung finden regelmäßig gemeinsame Arbeitstreffen, Workshops und Informationsveranstaltungen zwischen den Beratern Schule-Wirtschaft der Sächsischen Bildungsagentur, Berufsberatern der Arbeitsagenturen und Lehrern für Berufsorientierung statt.
Qualitätssicherung
Für die Bewertung von Bedarfen, Maßnahmen und Projekten im Bereich der Berufs- und Studienorientierung sind Qualitätskriterien entwickelt worden. Deren Anwendung erfolgt durch geeignete Instrumente wie z.B. Checklisten oder Handlungsleitfäden. Diese Materialien geben Hilfe bei der Erstellung von wirksamen Maßnahmen und Projekten und ermöglichen eine transparente Bewertung. Gleichfalls nutzen Schulen diese Materialien zur Beurteilung ihres Entwicklungsstandes und als Anregung für weitere Vorhaben.
Ansprechpartner
Die vielen Akteure im Bereich der Berufs- und Studienorientierung müssen ihre Kompetenzen und Ressourcen so einbringen können, dass Schulen ausreichend Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Berufsorientierungskonzepte erhalten. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport stellt sicher, dass notwendige Abstimmungen zur Realisierung der gemeinsamen Aufgaben zwischen allen relevanten Partnern erfolgen. Hierzu gehören neben weiteren Ministerien besonders die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Kommunen, Sozialpartner, Kammern, Verbände und die Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft. Im Bereich der Landesservicestelle Schule-Wirtschaft im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport agieren folgende Personen federführend:
| Leiterin | Birgit Willhöft | Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport | |
| Referent | Stefan Cyriax | Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport |
Sächsische Bildungsagentur
| Regionalstelle Bautzen | Herr Janze | Telefon +49 3591 621 321 |
| Regionalstelle Chemnitz | Frau Dörfel | Telefon +49 371 5366 433 |
| Regionalstelle Dresden | Frau Lenk | Telefon +49 351 8439 328 |
| Regionalstelle Leipzig | Frau Seidel | Telefon +49 341 4945 928 |
| Regionalstelle Zwickau | Herr Enke | Telefon +49 375 4444 244 |






