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Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2011

Bild: Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung, die am 28. Oktober 2011 im Stadtmuseum Dresden ausgezeichnet wurden. Foto: Dietrich Flechtner

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung, die am 28. Oktober 2011 im Stadtmuseum Dresden ausgezeichnet wurden. Foto: Dietrich Flechtner

Der Wettbewerb 2011

Insgesamt 133 Bücher, Aufsätze, Filme und DVD's waren im Wettbewerb um den Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2011 eingegangen und wurden von einer Jury bewertet. Vorgelegt wurden die Arbeiten von ehrenamtlich tätigen Heimatforscherinnen und Heimatforschern im Alter zwischen sieben und 90 Jahren. Vergeben wurde der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis in den Kategorien Hauptpreis und Schülerpreis.

Der Jury gehören Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Der fünfte Wettbewerb zum Sächsischen Landespreis für Heimatforschung läuft von Februar bis Mai 2012.

Die Preisträger 2011 sind:

1. Preis (3.000 Euro)
Claus Leichsenring aus Leukersdorf für seine Arbeit "Weihnachtspyramiden des Erzgebirges".

2. Preis (1.500 Euro)
Jens Hummel aus Glauchau für seine Arbeit: "Schwere Jahre – Glauchau 1928 bis 1948".

3. Preis (1.000 Euro)
Autorenkollektiv des Vereins Sächsischer Ornithologen e. V. für die Arbeit: "Lebensbilder sächsischer Ornithologen".

Schülerpreis (500 Euro)
Sebastian Höhme aus Döbeln für seine Arbeit "Zum Beispiel die Glasbergs… Das Schicksal der jüdischen Familien Glasberg und Gutherz während der Zeit der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit."

Schülerpreis (500 Euro)
Nadine Schrempel aus Grimma für ihre Arbeit "Bausoldaten in der DDR – Ein Gesetz befolgen und dafür lebenslänglich bestraft werden?!"

Schülerpreis (500 Euro)
Schüler der Sorbischen Mittelschule Ralbitz für ihre Gemeinschaftsarbeit "Erforschung und Dokumentation regionaler Besonderheiten der Heimatgemeinde".

Schülerpreis (500 Euro)
Sächsische und polnische Schüler aus Riesa und Glogau / Glogowa für ihre Gemeinschaftsarbeit "Flucht und Vertreibung – persönliche Erinnerungen an das Ende des 2. Weltkriegs".

Außerdem wurden vier weitere Heimatforscher "für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung" oder besonders interessante Zugänge zu heimatforscherischen Fragestellungen mit einer Ehren-Urkunde ausgezeichnet:

Eine Ehrenurkunde erhielten:

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