Bundesjugendspiele
Junge Menschen haben sehr unterschiedliche Motive, Sport zu treiben. Das ist Ausgangspunkt der Bundesjugendspiele. Sie verfolgen das Ziel, jüngere Jahrgänge systematisch an die Grundsportarten heranzuführen. Dabei soll auf eine Frühspezialisierung und Einengung in ein zu starres Regelwerk verzichtet werden. Der »Wettbewerb« wird für die Klassenstufen 1 bis 6 empfohlen.
Die Bundesjugendspiele sind Teil einer modernen Sportpraxis. Sie orientieren sich an den Grundformen der Bewegung und berücksichtigen die Prinzipien »Vielseitigkeit« und »Wahlmöglichkeit«. Die Spiele werden als Individualwettbewerb in den drei Grundsportarten ausgeschrieben:
- Gerätturnen
- Leichtathletik
- Schwimmen
Die Bundesjugendspiele sind in drei Teile gegliedert:
1. Wettkampf: Sportartspezifischer Mehrkampf
2. Wettbewerb: Vielseitigkeitswettbewerb der jeweiligen Grundsportart
3. Mehrkampf: Sportartübergreifender Mehrkampf der drei Grundsportarten
Das Konzept enthält also sowohl die Wahlmöglichkeit zwischen den drei Sportarten als auch zwischen den Teilen Wettkampf, Wettbewerb und Mehrkampf.
NEU: Ab dem Schuljahr 2009/2010 ist auch für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung die Teilnahme an den Bundesjugend- spielen möglich. Die Ausschreibung und das Auswertungs- programm dazu wurden auf der Hompage der Bundesjugendspiele veröffentlicht.


