Weiterbildung
Neue Perspektiven
Bildung ist keine Besonderheit einer bestimmten Lebensphase, sondern ein lebenslanger Prozess: Die Verkäuferin absolviert einen Computerkurs an der Volkshochschule; eine zusätzliche Qualifikation ist die Grundlage für den nächsten Karriereschritt; der Ingenieur im Ruhestand beginnt ein kunstgeschichtliches Studium. Das sind nur drei Beispiele unter vielen. Lebenslanges Lernen heißt das Schlüsselwort, wenn man auf dem Arbeitsmarkt mithalten, einen Berufs- oder Schulabschluss nachholen oder sich einfach persönlich weiter entwickeln will.
Traditionelle Bildungsabläufe, die mit dem Ende der Schul- oder Hochschulzeit beendet werden, genügen oft nicht mehr den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt. Lebenslanges Lernen integriert die Vorschulbildung, schulische Bildung, Berufsbildung, Hochschulbildung sowie allgemeine und berufliche Weiterbildung zu einem aufeinander aufbauenden und durchlässigen Gesamtsystem.
Das Gesetz über die Weiterbildung im Freistaat Sachsen vom 29. Juni 1998 formuliert als Ziel von Weiterbildung, "dazu beizutragen, die zur Bewältigung persönlicher und beruflicher Herausforderungen sowie zur aktiven Mitgestaltung demokratischer Verhältnisse erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben, zu vertiefen, zu erweitern oder zu erneuern. Weiterbildung soll helfen, die Prinzipien der Eigenverantwortlichkeit und der Chancengleichheit zu verwirklichen.


